Beschluss des GKR zur Chimäre

Der GKR des KGV Calbe-Schwarz beschließt die Chimäre NP 2 (Judensau) aufgrund des Ablehnungsbescheides der unteren Denkmalbehöde vom 11.6,2020 verhüllt an den ursprünglichen Ort wieder zu installieren.

Krippenspiele 2019 in der Kirchgemeinde

Krippenspiel in Calbe

Ende Oktober, Anfang November war es wieder so weit. Und: „Wie steht es in diesem Jahr mit dem Krippenspiel?“ Das war eine Frage; denn es waren 2-3 Kinder bereit; was nun? Prompt sagte jemand: Erwachsene! Ach nein! Warum nicht! Dieser Gedanke reifte, denn Weihnachten ohne ein Krippenspiel? Und es wuchs, es fanden sich Maria und Josef, der Wirt und die Hirten sowie die Weisen, 2 Kinder als Verkündigungsengel und als Weiser. Unser Regisseur, Simon, fand ein sehr passendes Spiel. Bei jeder Übungsstunde machte es mehr und mehr Freude. Es wurde ein Krippenspiel! Alle Beteiligten gaben ihr Bestes und von innen heraus, denn jeder sagte, dass man etwas ganz Besonderes gefühlt habe und werde dies nicht vergessen. Wir spielten es auf dem Weihnachtsmarkt, am Heiligabend dann in Schwarz und in der St. Laurentii Kirche.

Krippenspiel in Brumby

Wir lieben die uns so vertraute Geschichte von Maria und Josef, ihrer langen Reise nach Bethlehem, ihrer Suche nach einer Unterkunft im überfüllten Ort und der Geburt Jesu zwischen Ochs und Esel … Doch könnte es nicht auch ganz anders gewesen sein? Wer weiß das schon? Dass Menschen ein Dach über dem Kopf suchen, sehen wir nicht nur weltweit in den Medien, sondern auch ganz konkret hier in unserem Land. Nicht mehr zu bewältigende Mietzahlungen zwingen Bewohner zum Auszug. So auch für eine Witwe in Bethlehem, die die Kosten für ihr Haus nicht mehr aufbringen konnte. Der Käufer hatte große Pläne: Ein Sternehotel! Und da ein Hausumbau auch dauern kann, sollte diese Baustelle das Nachtquartier von Maria und Josef werden. Und was in dieser Nacht passierte, ist uns allen wohlbekannt.

Krippenspiel in Üllnitz

Wie in jedem Jahr war das Krippenspiel zum Heiligen Abend wieder ein großer Erfolg. Man kann auch mit Sicherheit sagen, dass auf das Krippenspiel genauso gewartet und entgegen gefiebert wurde, wie auf die anschließende Bescherung zu Hause. Die 14 Krippenspieler im Alter von 5 bis 50+ hatten in den Wochen zuvor alles selbständig zusammengestellt und geprobt. Der schönste Dank dafür war die übervolle Kirche mit Stehplätzen in den hinteren Reihen. Schon jetzt wächst die Vorfreude auf Weihnachten 2020.

Krippenspiel in Glöthe

In Glöthe wurde nun schon im zweiten Jahr das Krippenspiel am Heiligen Abend gemeinsam mit dem Heimatverein Glöthe e.V. aufgeführt. In diesem Jahr stellte ein Reporter die Frage „Warum feiern wir Weihnachten?“. Er traf den Mann mit dem Weihnachtsbaum, das Kind mit den Geschenken und die Frau mit dem Braten im Korb. Zuletzt traf er ein Paar, das ihm begeisternd und in gespielten Bildern die Weihnachtsgeschichte erzählte. Das Spiel wurde von 16 Akteuren, 7 bis 70 Jahre alt, gestaltet. Auch in diesem Jahr begleitete Mario mit der Gitarre und Sophie brillierte auf der Flöte. Die Lieder wurden gemeinsam mit den Besuchern des Gottesdienstes gesungen. Es war eine wunderbare Andacht mit einer wunderbaren Geschichte. Aber es war noch etwas, was es Wert ist, erzählt zu werden. Denn es ist die Zeit der Vorbereitung auf das Fest des Heiligen Abend. Die gemeinsamen Proben, die Auseinandersetzung mit Text und Inhalt, die Ausgestaltung und die Kostüme – all das stimmte uns wunderbar auf die Weihnachtszeit ein. Es sind nicht die Geschenke, sondern das Miteinander, Respekt und Liebe wichtig.

Gottesdienst im Livestream

Für alle, die mit uns Gottesdienst feiern wollen, bieten wir hier sonntags um 10.00 Uhr (genaue Termine werden entsprechend bekannt gegeben) einen Gottesdienst an, den wir wieder als Livestream übertragen. Wir freuen uns über Ihre Teilnahme!
Eine Rückmeldung von Ihnen ist sehr erwünscht! Schreiben Sie uns.
Weitere Info hier am Samstag.
Bleiben Sie gesund!

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Die schönste Zeit

Schon wieder eilt ein Kalenderjahr dem Ende entgegen. Aber was sagt das schon! Das christliche Kirchenjahr geht ja schon viel eher zu Ende – am sogenannten Ewigkeitssonntag bzw Totensonntag. Dann beginnt die Adventszeit. Erwartungszeit. Warten auf das Licht der Welt.

Christen sehen dies im Kommen Jesu
und feiern deshalb seine Geburt zum Weihnachtsfest. Wir zünden Kerzen am Adventskranz an, jede Woche eine mehr, und dann, am Heiligen Abend, erstrahlt in vielen Wohnungen ein Weihnachtsbaum

im Lichterglanz. Immer wieder ist das schön und verwandelt unsere Wohnungen in besonderer Weise. Es kann die schönste Zeit sein für uns. Doch damit es das wird, gehören noch ein paar mehr Zutaten dazu. Wenn wir in den nächsten Wochen Zeit finden und in das Kerzenlicht schauen, fällt uns das garantiert ein, was Zeit zur schönsten Zeit machen kann. Ich nenne hier mal einige Ansichten:
Die schönste Zeit im Leben ist die Zeit, in der du spürst, dass du sie mit den richtigen Menschen verbringst.

Oder: Die schönste Zeit im Leben sind die kleinen Momente, in denen du spürst, du bist zur richtigen Zeit am richtigen Ort. Oder ein Gedanke von Peter Bachèr: „Die Zeit, von der ich meinte, ich würde sie mei- nen Kindern schenken, war in Wahrheit die schönste Zeit, die mir geschenkt wurde.“
Ich glaube, uns allen fällt noch viel mehr zum Thema „Schönste Zeit“ ein. Immerhin aber ist die Weihnachtszeit ein besonderes Angebot, dieses zu erleben. Jeder von uns kann sich oder sollte sich an glückliche Weihnachtsmomente in seiner Kindheit erinnern, und die Älteren unter uns erinnern sich gern an glückliches Kinderlachen, an innige Momente des Verstehens, der Liebe, der Zuneigung.

Das ist nicht nur ein Aspekt unseres privaten Lebens! Vom Ursprung her ist das Christfest überhaupt keine private Angele- genheit, sondern eine ganz öffentliche, ja globale! Sogar die Engel – wir dürfen hierbei gern an Wirklichkeitsdimensionen denken, die uns Menschen in unserer Dreidimensionalität nicht zugänglich sind – jubeln anläßlich der Geburt Jesu:
Ehre sei Gott in der Höhe! Friede auf Erden! Und dieser Jubel, dieses Licht dringt bis in die dunkelsten Ecken, die einsamsten Herzen. Und verwandelt alles!

Und wir ahnen: Das ist etwas ganz anderes als das, was der Weihnachtskommerz unse- rer Wohlstandsgesellschaft anzubieten hat. Der Prophet Jesaja drückt es so aus: „Wer im Dunkel lebt und wem kein Licht leuchtet, der vertraue auf den Namen des Herrn und verlasse sich auf seinen Gott.“ (Jes.50,10) Ganz sicher könnnen wir alle etwas dazu beitragen, dass die Weihnachtszeit nicht nur ein flüchtiger Moment wird, sondern sich verwandelt zu einer schönen Zeit für uns und unsere Mitmenschen!

Ihr
Jürgen Kohtz

Gebet für die Woche

Liebender, ewiger Gott,

als deine Geschöpfe stehen wir vor dir,

oft ratlos,

oft traurig,

oft voller Angst.

Wir fragen uns, wohin unser Leben uns führt. 

In unserer Ungewissheit sei uns nahe!

Wir rufen zu dir: 

Herr, erbarme dich!

Wir sehen die Ängste und die Not vieler Menschen. 

Hunger, Kriege und andere Nöte lassen viele Menschen die Flucht ergreifen.

Wir aber wollen unseren Wohlstand schützen. 

Unsere Kinder haben Sorge, dass wir diese Erde ruinieren.

Auch sie wollen leben – hilf uns, dass wir sie verstehen lernen und neue Wege beschreiten, die das Leben bewahren. 

Wir rufen zu dir: 

Herr, erbarme dich!

Wir sehen die Einsamkeit vieler in unserer Gesellschaft und gleichzeitig den Konsumrausch. Viele denken nur an ihr eigenes Wohl. 

Vieles, was wir schätzen – Gerechtigkeit, Frieden, Ausgleich der Interessen, 

Arbeit, Demokratie – wird zunehmend infrage gestellt. 

Schenke uns neue Kraft, dass wir uns mit anderen fröhlich und mutig für unsere Werte einsetzen und so die Welt zum Guten verändern.

Wir rufen zu dir: 

Herr, erbarme dich!

Wir denken besonders heute an das unermessliche Leid , das durch menschlichen Kriegswahn und Gewalt in den Weltkriegen entstanden ist.

Haben wir daraus gelernt?

Schon wird wieder vom Einsatz der Soldaten in Kriegsgebieten geredet.  Und die verstärkte Rüstungsproduktion ist ein lukratives Geschäft!

Erwecke uns aus der Blindheit, die meint, mit Gewalt und Vernichtung lasse sich das Leben bewahren.

Wir rufen zu dir: 

Herr, erbarme dich!

Wir bitten um deine Kirchen. Erwecke in ihnen Menschen, die deine Botschaft des Heils und der Versöhnung leben und verkünden und die Not des Nächsten nicht übersehen.

Stärke unsere Hoffnung, unseren Glauben, 

begleite uns mit deiner Liebe!

Erntedankfest 2019

Am 06. Oktober 2019 lud die Katholische Kirche, die Neuapostolische Kirche sowie die Evangelische Kirche zu einer ökumenischen Andacht zum Erntedankfest in die St.-Stephani-Kirche ein. Zahlreiche Besucher folgten der Einladung und lauschten gespannt der Predigt, welche dieses Mal in Form eines Dialoges „Geld kann man nicht essen“ zwischen Christ und Konsument an der Supermarktkasse dargeboten wurde.

Musikalisch begleitet wurde der Gottesdienst durch den Organisten sowie dem Chor der Neuapostolischen Kirche. Des Weiteren erfreute die Gemeindemitglieder ein Stück von zwei jungen Klavierspielerinnen.

Nach der Andacht konnte man gemütlich bei einem Stück Kuchen und einer Tasse Kaffee in der Winterkirche ins Gespräch kommen und gemeinsam so manchen Gedanken austauschen.

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